Das Schloss | Seine Geschichte
Chronologie
1588
Bevernsches Burglehen gelangt in den Besitz derer von Münchhausen.
1590
Errichtung des Vorwerks, also des Wirtschaftsgebäudes.
1600
Statius von Münchhausen heiratet in zweiter Ehe Dorothea von Bothmer. Als „Morgengabe und Witwensitz“ erhält sie Bevern.
1603–1612
Neubau des Schlosses durch Statius von Münchhausen.
1619
Statius wird zahlungsunfähig. Es handelt sich um den ersten Millionenkonkurs im heutigen Niedersachsen.
1633
Statius von Münchhausen stirbt in Bevern.
1652
Schloss Bevern geht in den Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg über.
1667
Herzog Ferdinand Albrecht I. erhält Schloss Bevern. Damit beginnt die Hofhaltung.
1687
Tod Ferdinand Albrechts I.
1735
Die braunschweigische Herrschaft wird mit Ferdinand Albrecht II. durch die in Bevern residierenden Welfen übernommen. Schloss Bevern fällt an seinen Bruder Ernst-Ferdinand.
1798
Ende der Hofhaltung in Bevern und Verkauf des Inventars.
1824
Schloss Bevern fällt an den Braunschweigischen Staat.
1834
Nutzung des Schlosses als herzogliche „Correctionsanstalt“, also als Besserungsanstalt.
1870
Umwandlung in die Kindererziehungsanstalt „Wilhelmstift“. Im Schlossareal erfolgen Baumaßnahmen.
1933
Nutzung als Sportschule der SA, anschließend als Pionierkaserne.
1945
Übergangslager für russische und polnische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.
1947–1949
Unterkunft für „Displaced Persons“.
1956
Kauf des Schlosses durch die Gemeinde. Nutzung unter anderem als Möbellager; Umwandlung der Ackerflächen zu Neubaugebieten.
1986
Übergang des Schlosses an den Landkreis Holzminden. Beginn von Sanierungs- und Umbauarbeiten für die Nutzung als regionales Kulturzentrum.
2012
400-jähriges Jubiläum von Schloss Bevern.